Nagelbrett

 

Noch während des Ersten Weltkrieges wurde allenthalben Geld für die Hinterbliebenen gesammelt. Dieses geschah durch Einschlagen von entsprechenden Nägeln in ein dafür geeignetes Objekt gegen Spende eines bestimmten Geldbetrages. Auch in Sottrum wurde so verfahren......

 

 

Lesen Sie hierzu auch den Artikel in der angehängten PDF-Datei.

Nagelbrett des St. Georg

Um die Mittel für die Anschaffung von Gedenktafeln für die vielen Gefallenen des Kirchspiels zu beschaffen, ließ der damalige Pastor Plath bei einem Bremer Künstler ein großes Relief vom St.-Georg als Nagelbrett schnitzen. In mühseliger Fahrt suchten er, bzw. seine Helfer, mit Pferd und Wagen die Orte seines Kirchspiels auf, ließen das Bildwerk nageln und sammelten dafür Spenden ein. Von diesem Erlös konnten die vier steinernen Tafeln bezahlt werden, die an der Westseite des Kirchenschiffs ihren Platz gefunden haben, während das genagelte Relief an der Südseite neben der Eingangstür zu finden ist. Diese Gedenktafeln und das Nagelbrett sollten den Betrachter erinnern und mahnen zugleich.

 

 

 

 

BILDER (2)