Andachten

Kurz innehalten. Sich für einen Moment besinnen, woher wir eigentlich kommen, was wichtig ist im Leben. Dabei helfen uns kurze Andachten. Die Pastorinnen und Pastoren des Kirchenkreises Rotenburg verfassen jede Woche zwei Zeitungsandachten für die Rotenburger Rundschau und die Rotenburger Kreiszeitung. Wir veröffentlichen sie hier und schaffen damit ein Archiv, auf das Sie zurückgreifen können, wann immer Sie möchten. Denn: Ihre Zeitung werfen Sie irgendwann in den Papierkorb. Die Andachten behalten jedoch ihre Gültigkeit jenseits der Tagesaktualität.

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Datum
Titel
Name
Sa. 01.08.15
Jesus Christus spricht: Seid klug wie die…
Monatsspruch
Jesus Christus spricht: Seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben. (Mt 10,16)

Jesus Christus spricht: Seid klug wie die Schlangen und
ohne Falsch wie die Tauben. (Mt 10,16)

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Mi. 01.07.15
Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein;…
Monatsspruch
Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen. Mt 5, 37

Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein;
alles andere stammt vom Bösen.
Mt 5, 37

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Mo. 01.06.15
Ich lasse dich nicht los, wenn du mich nicht…
Monatsspruch
Ich lasse dich nicht los, wenn du mich nicht segnest.

Ich lasse dich nicht los, wenn du mich nicht segnest.

Gen 32,27

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Fr. 01.05.15
"Alles vermag ich durch ihn, der mir…
Monatsspruch
"Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt."

"Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt." (Phil 4,13)

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Mo. 06.04.15
Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!
Monatsspruch
Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!

Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!
Mt 27,54

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So. 01.03.15
Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?…
Monatsspruch
Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? Röm 8,31

Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?
Röm 8,31

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Sa. 28.02.15
Ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es…
Monatsspruch
Ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt. Röm 1,16

Ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft Gottes,
die jeden rettet, der glaubt.
Röm 1,16

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Mo. 01.12.14
Die Wüste und Einöde wird frohlocken, und…
Monatsspruch
Die Wüste und Einöde wird frohlocken, und die Steppe wird jubeln und wird blühen wie die Lilien. Jes 35,1
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So. 16.11.14
Das 5. Gebot - Du sollst nicht töten.
Dietmar Meyer
Das 5. Gebot - Du sollst nicht töten.

Du sollst nicht töten. Die Mahnmahle mit den Namen der Gefallenen aus den Kriegen sind inzwischen in die Jahre gekommen. Du siehst ihnen ihr Alter an. Die Namen der Gefallenen kennst Du nicht mehr. Kaum jemand kennt sie noch. Aber sie stehen da. Du erinnerst Dich: Auch in der Kirche, in der Du früher oft gewesen bist, hängen solche Tafeln. Waren da nicht sogar die Namen der Gefallenen aus den Kriegen des 19. Jahrhunderts?
Einundsechzig Namen hast Du als Kind einmal gezählt. Hast Sie Deiner Mutter vorgelesen. Deiner Mutter – nun bist Du selbst erwachsen, hast Kinder. Dir wird bewusst, das sind ja mehr als die Namen der Gefallenen, vor denen Du innehältst. Die verborgenen Namen der anderen klingen mit, so wie die verschiedenen Obertöne bei einem Ton. Du spürst in den Namen auf diesen Tafeln die Mütter der Gefallenen. Und ihre Söhne. Die Töchter. Die Väter. Die Geschwister. Keiner fällt für sich allein. Die Alten sprachen früher von Helden. Heldengedenktag. Du spürst nichts Heldenhaftes, jetzt wo Du vor den Namen stehenbleibst. Von Opfern statt von Helden erzählen Dir die Gedenktafeln.
Früher als, als Jugendlicher, hat Dich das Lied „Es ist an der Zeit“ von Hannes Wader beeindruckt. Hast es, sobald Du die Griffe konntest, auf der Gitarre gespielt und gesungen. „… auf deinem Kreuz finde ich, toter Soldat, / deinen Namen nicht, nur Ziffern und jemand hat / die Zahl neunzehnhundert und siebzehn gemalt, / und du warst nicht einmal 19 Jahre alt …“
Vor der Gedenktafel bleibst Du stehen. Wirst traurig, betroffen. Die Namen sprechen zu Dir. Nie wieder Krieg denkst Du. „Ich will auf meine Kinder aufpassen. Will auf mein Land aufpassen, um derartiges zu verhindern, wovon diese Mahnmale und Gedenktafeln sprechen.“
Du faltest die Hände. „Lieber Gott, …“ Dann krempelst Du die Ärmel hoch und bist bereit, Dich einzusetzen. „… doch längst finden sich mehr und mehr Menschen bereit, / für den Frieden zu kämpfen, es ist an der Zeit.“

Pastor Dietmar Meyer, Sottrum

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Dietmar Meyer

Dietmar
Meyer
Pastor
Kirchstraße 7
27367
Sottrum
Tel.: 
(04264) 422
Do. 13.11.14
Monatsspruch
Dietmar Meyer
Monatsspruch

Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten! Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen!
Jes 1,17 (E)

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Dietmar Meyer

Dietmar
Meyer
Pastor
Kirchstraße 7
27367
Sottrum
Tel.: 
(04264) 422
Mi. 15.10.14
Monatsspruch Oktober
Monatsspruch
Monatsspruch Oktober

Ehre Gott mit deinen Opfern gern und reichlich,
und gib deine Erstlingsgaben, ohne zu geizen.
Sir 35,10

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Sa. 09.08.14
Wochenspruch Sonntag, 10.08.2014 bis…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 10.08.2014 bis Samstag, 16.08.2014

Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. (Epheser 5, 8b-9) 

 

Erklärung

Der 8. Sonntag nach Trinitatis fragt nach der Antwort des Menschen auf das Handeln Gottes in seinem Leben. Diese Antwort erfordert nicht viel; es ist eigentlich ein schlichtes „Nichtverbergen“ dessen, was man bekommen hat. Schwerpunkt der Texte ist aber auch das Licht, das von denen, die dem Volk Gottes angehören, ausgeht, oder an dem sie teilhaben.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
Mi. 04.06.14
Der Transfer schlechthin
Jens Ubben
Der Transfer schlechthin

Am 12. Juni um 22 Uhr deutscher Zeit wird der Startschuss gegeben: 65000 Personen werden in Sao Paulo gespannt zuschauen und Millionen, vielleicht Milliarden  an den Fernsehern hängen. Wenn FIFA-Chef Sepp Blatter mit Brasiliens Chefetage das Startsignal gibt, spätestens dann ist so ziemlich vergessen, was am 3.  Spieltag in der Fußball-Bundesliga passiert ist. Spätestens dann sind manch familiäre Grundsatzdebatten vergessen, ob am Samstagabend die Sportschau das  Programm füllt. Dann nehmen auch viele sonst kaum Interessierte ein wenig wahr von der Fußball-WM in Brasilien.
Das große Turnier wird wieder zur Tummelwiese der großen Transfers werden: Die ganz großen Stars werden sich für einen noch besseren Vertrag bei einem
noch beliebteren Verein empfehlen. Manches noch ziemlich unbekannte Gesicht wird die Bühne des großen Turniers nutzen, um sich ins Rampenlicht zu spielen
und aus dem Schattendasein in ein großes Team zu wechseln. Die Transfers sollen dabei nur in eine Richtung gehen: nach oben. Ein paar Stufen aufwärts.
Alles andere ist ein Rückschritt. Oder schon ein Vorbote des Karriereendes. Ein anderer Transfer spielt sich eher still und weniger beachtet ab: Der, der eigentlich auf die ganz große Bühne gehört, der wechselt hinab in die Ebenen des menschlichen Alltags. Als Gott in der Person Jesus zu seinen Menschen kommt, bleibt es ziemlich ruhig um ihn.
Nach außen ist es der große Abstieg in die Welt der Menschen. Und trotzdem geschieht da der Transfer schlechthin für diesen Kosmos. Mit Jesus ist der neue Hoffnungsträger auf die Welt gekommen. Gott als Mensch auf dieser Welt: Das ist Gottes Idee! Er macht sich so klein, dass er verletzlich wird. Aber darin wird er nahbar für seine Menschen. Mit dem Ziel, dass Gott und seine Menschen wieder zusammenkommen können. Und dass Menschen, wenn sie wieder in Verbindung zu Gott stehen, auch ganz neu aufeinander zugehen können.
Einer steigt freiwillig ab, damit andere dazukommen können! Vielleicht denken wir mal daran, wenn wir unseren Kickern in Brasilien zuschauen.

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Jens Ubben

Arbeitsbereich in der Kirchengemeinde: 
Gemeindebrief
Pastor/-innen
Jens
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Pastor
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Scheeßel
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(04263) 4920

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